Mittwoch, 27. April 2016: Impressionen aus dem Weltnaturerbe Hainich (Bildvortrag)

Thomas Stephan als Referent über die Natur im Nationalpark Hainich

Bildervortrag von Thomas Stephan am Mittwoch, 27. April 2016.

Seit 1994 begleitet Thomas Stephan die Entwicklung im Hainich. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Artenvielfalt der Laubmischwälder die er zu allen Jahreszeiten fotografiert. Die seit Jahrzehnten unbewirtschafteten alten Wälder mit reichlich Totholz faszinieren ihn besonders. Im zeitigen Frühjahr die Blütenteppiche der Frühblüher, der Laubaustrieb im Mai, die Heerscharen der Vögel und Insekten mit Beginn des Sommers, die Hauptsaison der Pilze im Spätsommer, das große Finale der Herbstfärbung und die stille Zeit des Winters.

Thomas Stephan hat den Wandel des Waldes im Laufe der Zeit an festgelegten Standorten in den letzten 20 Jahren fotografiert und zeigt nun erstmalig eine Zusammenfassung der Fotodokumentation. Eine Entdeckungsreise der besonderen Art mit schönen Ansichten und neuen Erkenntnissen.

Thomas Stephan

Der Fotograf Thomas Stephan studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Bildjournalismus in Dortmund. Er arbeitet seit 1982 als freier Fotograf mit Auftragsarbeiten u.a. für die Zeitschrift Geo. Das Spektrum der rund 40 bei Geo veröffentlichten Wissenschaftsreportagen umfasst Themen aus den Bereichen Medizin, Archäologie und Natur. Für die GEO-Reportage “ Der Kampf um eine handvoll Leben “ erhielt er den World Press Photo Award. Seit rund 25 Jahren ist sein Arbeitsschwerpunkt das Naturerbe Mitteleuropas, seit 1994 Mitarbeit im heutigen Nationalpark Hainich.

>> Zum fotografischen Lebenslauf von Thomas Stephan

>> Tagungsprogramm der Hainich-Tagung (27. – 29. April 2016)

Ziel der Hainich-Tagung

Ziel der Tagung ist es, eine Gesamtübersicht zu den vielfältigen Forschungsaktivitäten sowohl in den genutzten wie auch in den ungenutzten Wäldern zu geben, diese vorzustellen und Ergebnisse zu präsentieren. Darüber hinaus sollen:

  • der Austausch und die Kooperation zwischen den Forschern der unterschiedlichen Arbeitsgruppen und Institutionen gefördert werden,
  • Forschungsansätze gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt werden sowie
  • über die bereits vorliegenden Daten informiert und somit Anregungen für darauf basierende, weiterführende Forschungsprojekte gegeben bzw. Ideen für die weitere wissenschaftliche Arbeit in der Region entwickelt werden.